Hive

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Blerta Basholli, Schweiz/Albanien/Nordmazedonien/Kosovo 2021, 84 Minuten

Albanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Themen: Krieg, Kosovokrieg, Verantwortung, Schuld, Frauenrechte, Diskriminierung, Patriarchat, Religion, Brauchtum, kulturelle Identität, Arbeitslosigkeit, Nationalismus, Völkermord, Lüge & Wahrheit

Unterrichtsfächer:
Politik, Geschichte, Philosophie, Ethik, Sozialkunde, Psychologie

FSK: ohne Prüfung– empfohlen ab 14 Jahren

Zeitraum: 26.–30. September 2022 | Montag bis Freitag
(jeweils um 9:00 Uhr und um 11:30 Uhr)

Fahrijes Mann wird seit dem Kosovo-Krieg vermisst und ihre Familie hat finanziell zu kämpfen. Um sie zu versorgen, gründet sie ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen. Doch in ihrem traditionellen, patriarchalischen Dorf werden ihr Ehrgeiz und ihre Bemühungen, sich und andere Frauen zu stärken, nicht gern gesehen. Sie kämpft nicht nur darum, ihre Familie über Wasser zu halten, sondern auch gegen eine feindselige Gemeinschaft, die ihr in den Rücken fällt. HIVE ist von der wahren Lebensgeschichte von Fahrije Hoti inspiriert. Die Kosovo-Albanerin hatte ihren Ehemann nach einem Massaker durch serbische Streitkräfte im Dorf Krusha e Madhe am 25. März 1999 als vermisst gemeldet. Hotis Haus wurde während des Krieges niedergebrannt, und sie musste sich alleine um zwei kleine Kinder und die Eltern ihres Mannes kümmern. (Filmkunstmesse Leipzig 2021) Basierend auf einer wahren Geschichte: Um ihr Leben nach dem Ende des Krieges wieder in den Griff zu bekommen und ihre Kinder versorgen zu können, gründete sie das Lebensmittelunternehmen „Krusha“, das zu hundert Prozent von Frauen geführt wird und rund fünfzig Mitarbeiter*innen beschäftigt, von denen die meisten während des jüngsten Kosovo-Krieges verwitwet wurden. Mit ihren lokal hergestellten Produkten beliefern diese Frauen etwa 28 Märkte in den großen Städten Kosovos. Ihre Produkte werden auch im Ausland verkauft und sind u.a. seit 2014 auf dem Schweizer Markt erhältlich. jip film & verleih