Der Pfad

Der Pfad

Tobias Wiemann, Deutschland/Spanien 2021, 100 Minuten

Themen: Flucht, NS-Diktatur, Zweiter Weltkrieg, Verfolgung politisch Andersdenkender im Nationalsozialismus, Transitraum, Freundschaft, Solidarität

Unterrichtsfächer:
Deutsch, Geschichte, Ethik, Religion, Kunst, fächerübergreifend: Demokratieerziehung

FSK: FSK: ab 6 – empfohlen ab 10 Jahren

Zeitraum: 26.–30. September 2022 | Montag bis Freitag
(jeweils um 9:00 Uhr und um 11:30 Uhr)

Rolf und sein in Deutschland politisch Verfolgter Vater Ludwig sind auf der Flucht: im von Nazi Deutschland besetzten Frankreich versuchen sie 1940 über die französisch- spanische Grenze in Richtung Portugal zu entkommen. Dort wollen sie ein Schiff nach New York erreichen, wo bereits Rolfs Mutter auf die beiden wartet. Den Weg in die Freiheit kennt Núria, die Tochter tot geglaubter spanischer Freiheitskämpfer. Sie führt Vater und Sohn über einen Schmugglerpfad durch die Pyrenäen. Als Rolfs geliebter Hund Adi auf dem von den deutschen Besatzern kontrollierten Weg ihre Anwesenheit verrät, stellt sich Ludwig den Soldaten, um die Kinder zu retten. Núria führt den verzweifelten Rolf weiter bis zur spanischen Grenze. Doch für Rolf steht fest: ohne Ludwig kann er nicht fliehen. Mit aller Macht klammert er sich an Núria und die Hoffnung, den Vater wiederzufinden. Der als Abenteuerfilm für Kinder angelegte Plot begleitet die beiden gegensätzlichen Charaktere Rolf und Núria auf einem gemeinsamen Weg ins Ungewisse und behandelt die Themen Flucht und Verfolgung im historischen Kontext mit Verweisen auf die Situation heutiger Kinder, die gezwungen sind mit ihren Eltern ihr Heimatland zu verlassen. Zwar erleben die ca. 12-Jährigen dramatische, spannende und auch lebensbedrohliche Situationen, aber die Dramaturgie der Filmerzählung lässt für das junge Publikum genügend Raum für Komik, Humor und Ironie. (Vision Kino)